Das Projekt der zweispurigen Schnellstraße Zhoushan-Festland soll die regionale Anbindung durch digitalisierte Infrastruktur verbessern.

2025-09-03

Am 28. August begannen die Bauarbeiten am Abschnitt Ningbo Qijiashan – Zhoushan Jintang der Zhejiang-Yongzhou-Schnellstraße (Phase II des Yongzhou-Schnellstraßen-Doppellinienprojekts) auf der Insel Jintang in Zhoushan. Gleichzeitig startete der Bau des Jintang-Unterseetunnels, des längsten sechsspurigen, zweispurigen Unterseetunnels der Welt. Dies markiert den Beginn einer zweigleisigen Verbindung zwischen Zhoushan und dem chinesischen Festland.

Die Yongzhou-Schnellstraße, ein wichtiger Bestandteil des Meereskorridors Shanghai-Zhoushan-Ningbo, ist rund 46 Kilometer lang und hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 31,3 Milliarden Yuan. Der Bau ist in drei Abschnitte unterteilt. Der Abschnitt Jintang–Dasha, der die kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke umfasst, soll 2028 fertiggestellt werden; der Abschnitt Ningbo Qijiashan–Zhoushan Jintang soll 2030 fertiggestellt werden; und der Abschnitt Beilun Haosifang–Qijiashan soll 2029 fertiggestellt werden. Die ersten beiden Abschnitte werden von der Zhejiang Transportation Group geleitet. Das Projekt „Ningbo-Zhoushan Schnellstraße Phase II“, von Qijiashan in Ningbo nach Jintang in Zhoushan, ist rund 18 Kilometer lang und entspricht dem Standard einer sechsspurigen, zweispurigen Schnellstraße. Der rund 11,6 Kilometer lange Jintang-Unterseetunnel steht vor großen Herausforderungen wie hohem Wasserdruck, starker Korrosion, komplexer Meeresbodengeologie und präzisen Unterwasserverbindungen. Der maximale Wasserdruck erreicht 0,9 MPa, was dem Gewicht eines Autos auf einer Fläche von der Größe einer Erwachsenenhand entspricht.

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Das Projektteam konzentriert sich auf Schlüsseltechnologien für den Bau, das Management und die Instandhaltung von extrem langen, extrem großen und extrem tiefen Unterseetunneln und fördert systematisch ein umfassendes Spektrum intelligenter Technologien für den Autobahn-Schildvortrieb. Durch den Einsatz eines hochpräzisen Leitsystems werden Echtzeitüberwachung und automatisierte Tunnelwarnungen realisiert. Fortschrittliche Technologien wie die Überwachung des Hauptantriebsstatus und die automatische Kompensation werden eingeführt, um den Grad der Intelligenz im Bauprozess umfassend zu steigern. Darüber hinaus fokussiert sich das Projekt auf Schlüsselbereiche wie erhöhte Resilienz, intelligentes Bauen sowie Betrieb und Instandhaltung, Katastrophenprävention und -minderung und CO₂-arme Energieeinsparung, um ein weltweit führendes Unterwasser-Autobahn-Schildtunnelprojekt zu realisieren. Die Zhoushan-Meeresbrücke wurde 2009 für den Verkehr freigegeben. Seitdem ist das Verkehrsaufkommen jährlich um 6–10 % gestiegen und hat in den vergangenen 16 Jahren maßgeblich zum BIP-Wachstum von Zhoushan beigetragen, das von 53,99 Milliarden Yuan auf 222,62 Milliarden Yuan im Jahr 2024 anstieg. Ende 2021 war der Hauptkanal des Hafens Ningbo-Zhoushan vollständig in Betrieb und mit der Zhoushan-Meeresbrücke verbunden. Damit entstand die längste Inselverbindungsstraße Chinas und der größte Meeresbrückenkomplex. Dies behob die Verkehrsprobleme Zhoushans und förderte eine starke Brückenwirtschaft.

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Die zweigleisige Schnellstraße Yongzhou wird nach ihrer Fertigstellung an die bestehende Schnellstraße Yongzhou anknüpfen und so einen strategischen zweispurigen Schnellstraßenkorridor bilden, der Zhoushan mit dem Festland verbindet. Die Gesamtlänge der Schnellstraße Zhoushan-Insel wird sich auf rund 120 Kilometer erhöhen, wodurch der Verkehrsdruck auf bestehende Korridore deutlich verringert und die Verkehrsverbindungen zwischen Zhoushan und Städten im nördlichen Jangtse-Delta wie Ningbo, Hangzhou und Shanghai gestärkt werden. Dies wird die Entwicklung des neuen Gebiets Zhoushan-Archipel, des Fluss- und Seeverkehrszentrums und der Pilotzone Freihandel Zhejiang maßgeblich unterstützen.